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12. März 2026

150 neue Ritter und „Ritterienen“
Seit diesem Donnerstag gibt es fast 150 neue Ritter und „Ritterienen“ in Altenberges Kindertagesstätten. Sie wurden beim Theaterstück „Don Kidschote will Ritter werden“ von Theatermacher Christoph Bäumer mit diesem Titel und einem drei- bis vierfachen lauten „Olé“ sprichwörtlich geadelt.
In den vielstimmigen Schlachtruf fügte sich zeitlich gerade passend das Sirenengeheul des bundesdeutschen Warntags wunderbar mit ein. Es fiel den kleinen Theatergästen, die aus neun verschiedenen Altenberger Einrichtungen ins evangelische Haus der Begegnung gekommen waren kaum als Fremdgeräusch auf und so konnte es auch keiner mit der Angst bekommen - im Gegenteil: das älteste Stück des Kindertheaters Don Kidschote handelt schließlich von Mut, Freundschaft und Liebe - Drei Dinge, die benötigt werden, um echte Ritterschaft zu erlangen wie Don Kidschote betonte.
Und während dieser mit Blechtopf behelmt und mit Topflappen umgürtet tapfer gegen Sturm- und Windmühlen kämpfte, bewies er außerdem, dass man einen Drachen auch sehr gut mit einem beherzten Gespräch in die Flucht schlagen kann („Geh doch Nase putzen!“), dass auch ein kleines Geschenk eine große Wirkung haben kann, wenn es von Herzen kommt und schließlich, dass zu jedem Streit unter Freunden auch eine ordentliche Entschuldigung gehört.
Unterstützt wird die Theaterkooperation der Altenberger Kitas durch einen Zuschuss aus dem Kulturfonds. Es war bereits die 20. Aufführung, die die Kitas gemeinsam gebucht hatten. Besonders dankbar sind sie in diesem Jahr Pastorin Janine Veit, die kurzfristig das Haus der Begegnung als Spielort zur Verfügung stellte als der Musikschulprobenraum an der Borndalschule wegen aktueller Bauarbeiten plötzlich ausfiel. Beinahe hätten weder Don Kidschote noch die 150 Kinder ihre Ritterprüfung ablegen können.