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28. Mai 2026

Regierungspräsident Andreas Bothe zu Besuch

RP zu Besuch

Regierungspräsident Andreas Bothe zu Antrittsbesuch in Altenberge – „Hier kann man gut leben“

Der Regierungspräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Bothe hat Altenberge im Rahmen seines Antrittsbesuchs im Regierungsbezirk Münster besucht und sich vor Ort ein Bild von der Gemeinde gemacht. Begleitet wurde er dabei von Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung sowie der Ratsfraktionen.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen sowohl ein Rundgang durch zentrale Projekte als auch Gespräche zur weiteren Entwicklung der Gemeinde. Unter anderem besichtigte der Regierungspräsident die Rathaus-Baustelle sowie ortsansässige Unternehmen, darunter auch Schmitz Cargobull als bedeutenden industriellen Arbeitgeber der Region.
Bothe zeigte sich insgesamt positiv beeindruckt von der Entwicklung Altenberges. Insbesondere die wirtschaftliche Stärke und die Rolle als Unternehmensstandort hob er hervor. Der Besuch habe deutlich gemacht, dass Altenberge „sehr gut aufgestellt“ sei und sich „hier gut leben lässt“.

Auch infrastrukturelle Themen wurden angesprochen. Im Gespräch stand dabei unter anderem der Zustand der Bahnhofstraße sowie die Bedeutung eines zügigen Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur. Ziel sei es, die Erreichbarkeit und die Anbindung der Gemeinde weiter zu verbessern.
Am Abend traf der Regierungspräsident zudem mit den Spitzen der Verwaltung und der Ratsfraktionen zusammen. Dabei wurden aktuelle kommunalpolitische Herausforderungen sowie Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune erörtert. Bothe betonte dabei die Bedeutung funktionierender staatlicher Strukturen und eines vertrauensvollen Miteinanders zwischen Behörden und Kommunen.

Im Hinblick auf die Verwaltungsentwicklung machte er deutlich, dass Wachstum und Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung entscheidend für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger seien. Gleichzeitig müsse gewährleistet sein, dass staatliches Handeln effizient und verlässlich organisiert ist.
Abschließend wurde auch ein Blick auf die langfristige Infrastrukturplanung im Münsterland geworfen. Dabei ging es unter anderem um den möglichen zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Altenberge und Nordwalde sowie perspektivisch um eine Taktverdichtung im Schienenverkehr. Auch eine spätere Elektrifizierung der Strecke wurde als langfristiges Ziel in den Blick genommen.

Der Besuch unterstreicht die enge Verbindung zwischen Landespolitik und kommunaler Ebene sowie die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs über zukünftige Entwicklungen vor Ort.