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11. Februar 2026

Erläuterung der Verwaltung zu den jüngsten Berichten zum Thema "gelbe Tonne"
Mit Blick auf den WN-Bericht „Systemumstellung im nächsten Jahr“ vom 6. Februar und den Leserbrief „Warum sind zwei Größen ein Problem?“ vom 10. Februar erläutert die Gemeindeverwaltung Hintergründe zum Sachverhalt.
Die dualen Systeme Deutschland (DSD) organisieren bundesweit die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Folglich wird auch die Systemumstellung in Altenberge vom gelben Sack auf die gelbe Tonne von den DSD durchgeführt. Ein direkter Vergleich mit den Abfallfraktionen Restmüll, Papier und Biomüll in Zuständigkeit der Gemeinde Altenberge als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger ist demnach nicht möglich.
Für die gelbe Tonne werden keine Müllgebühren von die Gemeinde Altenberge erhoben. Die Gemeindeverwaltung hat in Form einer Rahmenvorgabe den Anstoß zur Systemumstellung gegeben und setzt damit den Ratsbeschluss vom 07.04.2025 um. Dabei hat sie sich an den Erfahrungen und Empfehlungen der Entsorgungsgesellschaft Steinfurt (EGST) orientiert, die unter anderem die Kommunen Steinfurt, Greven und Horstmar bei der Systemumstellung vor drei bzw. sechs Jahren begleitete. Hier wurden seinerzeit von den DSD keine 120l-Tonnen zugelassen, da bundesweit ein möglichst einheitliches Erfassungssystem erhalten werden soll. Zudem sei die Stellfläche für eine 120-Liter-Tonne nur minimal geringer als bei einem 240-Liter-Gefäß.
Nach der intensiven Lösungssuche behalten die DSD schließlich auch für Altenberge ihre Argumente für einheitliche 240l-Tonnen aufrecht. Der Ge-meindeverwaltung ist bewusst, dass das festgelegte Behältervolumen von standardmäßig 240 Litern für einige Haushalte sehr großzügig ausgelegt sein kann. Im Hinblick auf die Systemumstellung in Altenberge sind jedoch die DSD federführend. Die Gemeindeverwaltung hat keinen Einfluss auf Festlegungen und Ausschreibung.
Aktuell wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, sich mit mehreren Nachbarn eine 240l-Tonne zu teilen.